6

IR7.at
 
 
separator

Toyota Keusch Grasl Rallye Horn 2026: Neubauer siegt vor Baumschlager und Mayer!

Österreichs Staatsmeister Hermann Neubauer dominierte die Premiere der TOYOTA Keusch-Grasl-Rallye Horn powered by SONAX und Schremser im Waldviertel und siegte vor Raimund Baumschlager und Daniel Mayer / Der ARC-Lauf begeisterte Tausende Zuschauer.

Fotos: Harald Illmer

Die Premiere der völlig neu im österreichischen Motorsportkalender integrierten TOYOTA Keusch Grasl-Rallye-Horn powered bei Sonax und Schremser ist Geschichte. Und es war eine gute Geschichte, die da gestern und heute im Herzen des Waldviertels rund um Horn, Gars am Kamp sowie das beschauliche Mörtersdorf geschrieben wurde. Die Organisatoren des als achter Saisonlauf zur Austrian Rallye Challenge zählenden Motorsport-Spektakels Hermann Haslauer und Max Maier hatten viel ihrer Energie in die Austragung investiert und waren nach dem Ende dementsprechend erleichtert. Zum einen, weil die Rallye vom zu Tausenden erschienenen Publikum super angenommen wurde, zum anderen, weil eben diesen Fans rallye-technisch einfach großer Sport geboten wurde. Das unglaubliche Zuschauerinteresse kann als untrügerisches Zeichen dafür in den Analyseordner geheftet werden, dass das Waldviertel nach wie vor ein irrsinnig fruchtbarer Boden für den Rallyesport ist.

Genauso sieht es auch das verantwortliche Duo Hermann Haslauer und Max Maier: „Uns fällt ein Stein vom Herzen, dass die Rallye so gut gelaufen ist. Das Wetter hat zum Glück auch gut mitgespielt, und wir haben tollen Motorsport gesehen. Unser Dank gilt einer hervorragenden Truppe von freiwilligen Mitarbeitern, die im Vorfeld und auch während des Events mit vollem Einsatz hervorragende Arbeit geleistet haben. Auch den Behörden, den Bürgermeistern, der Polizei, der Rettung und den Feuerwehren, die uns an diesem Wochenende so großartig unterstützt haben, wollen wir danke sagen.“

Was die Zukunft der TOYOTA Keusch Grasl-Rallye-Horn powered bei Sonax und Schremser betrifft, steigen beide Organisatoren noch auf die Bremse: „Dahingehend kann erst etwas gesagt werden, wenn das genaue wirtschaftliche Ergebnis vorliegt. Aus der Sicht eines Fans gesprochen, müsste es ganz klar wieder eine Rallye im Waldviertel geben. Ob wir uns das leisten können, muss aber noch abgewartet werden abgewartet werden. Die nächsten Wochen werden darüber entscheiden.“

Aus sportlicher Sicht endete die Rallye so, wie man schon vom Vorfeld annehmen konnte, ohne beim Hinauslehnen aus dem Fenster zu fallen. Der aktuelle Staatsmeister Hermann Neubauer, ob seiner sowieso vermuteten Überlegenheit nur als Gaststarter beim ARC-Lauf dabei, markierte auf sämtlichen acht Sonderprüfungen Bestzeit und holte sich also ungefährdet den Sieg. Letztendlich hatte der Toyota-Yaris-Pilot im Ziel über eine Minute Vorsprung auf seinen ersten Verfolger. Dominator Hermann Neubauer versteckte seine Freude nicht: „Es war eine supercoole Rallye hier im Waldviertel, und ich bedanke mich bei den Veranstaltern, dass sie uns diese Premiere beschert haben. Die vielen Fans entlang der Prüfungen waren echt ein Wahnsinn. Es hat irrsinnigen Spaß gemacht. Ich möchte mich zudem bei Copilotin Claudia Maier bedanken, dass sie für meine diesmal verhinderte ORM-Beifahrerin Ursi Gassner eingesprungen ist. Claudia hat einen tollen und professionellen Job gemacht.“

Der Kampf um die Podestplätze war ungleich dramatischer als jener um den Sieg. Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager und der Niederösterreicher Daniel Mayer lieferten sich ein mitreißendes Duell um die Plätze zwei und drei, das sich zum Teil im Zehntelsekundenbereich bewegte. Letztendlich triumphierte die Routine über die Jugend. Baumschlager brachte seinen Skoda Fabia um fünf Sekunden schneller ins Ziel als Mayer seinen Citroen C3.

Das Podest verpasst hat ORM-2-Staatsmeister Christoph Zellhofer, der sich diesmal mit einem Ford Fiesta in die Welt der Rally2-Boliden begab und sein Meisterauto, den Suzuki Swift ZMX Prototyp in der Garage ließ.

Als schnellster Nicht-Rally2-Pilot konnte der Niederösterreicher Martin Kalteis mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VII wieder einmal seine immensen Racer-Fähigkeiten beweisen. Platz fünf in der Gesamtwertung ist für ihn ebenso ehrenhaft wie der sechste Platz von Luca Waldherr im zweirad-getriebenen Opel Corsa Rally4.

Die ARC-Sieger bei der TOYOTA Keusch Grasl-Rallye-Horn powered bei Sonax und Schremser in den diversen Wertungen:

ARC C1 – C4: Rene Kiehtreiber (Mitsubishi Evo V)

ARC Junioren C1 – C4: Michael Kroneder (Opel Corsa D OPC)

ARCH 4WD: Rene Kiehtreiber (Mitsubishi Evo V)

ARCH 2WD: Johann Georg Lindner (Ford Escort RS 1600)

ART 4WD: Raimund Baumschlager (Skoda Fabia RS Rally2)

ART 2WD: Thomas Regner (Peugeot 208 Rally4)

ARP Open-N und Produktionsfahrzeuge: Markus Steinbock (Hyundai i20 Rally2)

TOYOTA Keusch Grasl Rallye Horn, Endstand nach 8 Sonderprüfungen:

Platz

Team

Nation

Fahrzeug

Zeit

1.

Hermann Neubauer / Claudia Maier

A/A

Toyota GR Yaris Rally2

45:28,8 Min

2.

Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner

A/A

Skoda Fabia RS Rally2

+1:07,4 Min

3.

Daniel Mayer / Jürgen Klinger

A/A

Citroen C3 Rally2

+1:12,4 Min

4.

Christoph Zellhofer / Anna Maria Seidl

A/D

Ford Fiesta Rally2

+2:02,8 Min

5.

Martin Kalteis / Markus Zemanek

A/A

Mitsubishi Lancer Evo VII

+2:43,7 Min

6.

Luca Waldherr / Jakob Ruhsam

A/A

Opel Corsa Rally4

+3:15,3 Min

7.

Wolfgang Schmollngruber / Gerald Winter

A/A

Ford Fiesta Proto

+3:48,6 Min

9.

Simon Seiberl / Rebeka Kobal

A/SLO

Peugeot 208 Rally4

+3:59,0 Min

10.

Riccardo Holzer / Christoph Fischer

A/A

Opel Corsa Rally4

+4:03,5 Min

8.

Tibor Erdi jr. / Istvan Kerek

H/H

Ford Sierra Cosworth

+4:16,8 Min

> ZEITPLAN

> LIVE-RESULTATE

TOYOTA Keusch Grasl-Rallye-Horn powered bei Sonax und Schremser 2026
Sportpressedienst
Armin Holenia
/ Wolfgang Nowak

separator
Galerie Toyota Keusch Grasl Rallye powered by Sonax und Schremser 2026 - IR7.at: Fotos: © Harald Illmer
Galerie
Galerie
Galerie
separator
50
sep
50


50
50
50
50
sep
50
Rallytravels.com
50