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ERC: Llarena triumphiert auf den Azoren vor Moura und Wagner!

Der Spanier Efren Llaran schnappte sich den Sieg beim zweiten Lauf zur Rallye Europameisterschaft 2022 auf den Azoren auf der allerletzten Sonderprüfung. Der Skoda-Pilot triumphiert vor seinen Markenkollegen Ricardo Moura und Simon Wagner!

Text: Harald Illmer; Fotos: FIA ERC / @World

Nach der Premiere der Rallye-Europameisterschaft „neu“ vor zwei Wochen mit der Rally Serras de Fafe - Felgueiras - Cabreira e Boticas folgte nun bereits die zweite Runde in Portugal – der Klassiker 56. Azores Rallye 2022.

Vierzehn Sonderprüfungen über 204.26 km standen für die Teams am 26. und 27. März auf der Atlanikinsel auf dem Programm. 66 Teams – darunter 30 RC2 Boliden – hatten ihre Nennung für den portugiesischen Klassiker abgegeben. Mit dabei auch Simon Wagner / Gerald Winter, hochmotiviert nach dem klaren Sieg bei der Rebenland Rallye vor wenigen Tagen.

Foto: FIA ERC / @World

Wie schon beim Saisonauftakt in Fafe sollte auch die 56. Azores Rallye von widrigen Bedingungen mit starken Niederschlägen, schlechter Sicht und teils starkem Wind beeinträchtigt werden. Die erste Sonderprüfung am Samstag Vormittag „Coroa da Mata 1 „ musste deswegen auch abgesagt werden.

Mit einer überlegenen Bestzeit auf der finalen Powerstage „Ribeira Grande 2“ schnappte sich der Spanier Efren Llarena mit Co-Pilotin Sara Fernandez noch den Sieg bei der 56. Azores Rallye. Das Skoda-Duo konnte diebis zur vorletzten Sonderprüfung führenden Portugiesen Ricardo Moura / Antonio Costa (ebenfalls Skoda Fabia Rally2 evo) um 2.7s distanzieren – Für Llarena der erste Triumph in der Rallye Europameisterschaft nach einem zweiten Platz bei der Rally Islas Canarias im Vorjahr und zwei dritten Rängen in Ungarn und auf den Azoren.

Foto: FIA ERC / @World

Riccardo Moura übernahm gleich zu Beginn die Führung und verteidigte diese erfolgreich bis zur finalen Powerstage. Hier konnte Llarena mit einer überlegenen Vorstellung dann das Ruder herumreißen und den vielumjubelten ersten ERC-Sieg fixieren.

Hinter Llarena und Moura komplettierte Simon Wagner nach einer grandiosen Vorstellung auf der Atlantikinsel das Podium. Zwei SP-Bestzeiten führten am Ende des ersten Tages sogar zum zwischenzeitlichen 2. Platz der Gesamtwertung. Am Schlusstag fuhren Simon Wagner / Gerald Winter die Podiumsplatzierung in souveräner Manier nach Hause und beeindruckten mit ihrer makellosen Vorstellung.

Simone Tempestini und Armindo Araujo sorgten für einen Fünfach-Skoda Triumph beim zweiten ERC-Lauf der Saison. Dahinter Bruno Magalhaes im Hyundai i20 N Rally2.

Foto: FIA ERC / @World

Simone Campedelli und Norbert Herczig – beide wie der Sieger Efren Llarena mit den MRF-Reifen unterwegs – komplettierten mit ihren Skoda Fabia Rally2 evo die Top-8 im Ziel nach vierzehn Sonderprüfungen.

Alberto Battistoli lieferte auf der letzten Sonderprüfung besonders spektakuläre TV-Bilder: Nach einem Überschlag bei einem langsamen Abzweig schleppte der Italiener seinen stark beschädigten Boliden in das Ziel der Sonderprüfung. Battistoli rutschte von P6 auf P9 der Gesamtwertung ab.

Martin Sesks belegte im Skoda Fabia Rally2 Kitcar den zehnten Gesamtrang.

Im Rahmen der Skoda-Festspiele auf den Azoren schied der schnellste Ford Pilot – Ken Torn nach einer bis dahin guten Vorstellung im Kampf um eine Podiumsplatzierung nach einem Dreher in SP 9 in der darauffolgenden Prüfung mit einem technischen Defekt aus.

Den Sieg in der finalen Powerstage Wertung holte sich Efren Llarena vor Simone Tempestini, Ricardo Moura, Simon Wagner und Simone Campedelli.

Foto: FIA ERC / @World

Endstand:
01. Llarena / Fernandez, Skoda Fabira Rally2 evo 2:24:58.3
02. Moura / Costa, Skoda Fabia Rally2 evo +2.7
03. Wagner / Winter, Skoda Fabia Rally2 evo +31.4
04. Tempestini / Itu, Skoda Fabia Rally2 evo +50.4
05. Araujo / Ramalho, Skoda Fabia Rally2 evo +1:48.0
06. Magalhaes / Magalhaes, Hyundai i20 N Rally2 +3:01.9
07. Campedelli / Canton, Skoda Fabia Rally2 evo +3:10.9
08. Herczig / Bacigal, Skoda Fabia Rally2 evo +3:35.0
09. Battistolli / Scattolin, Skoda Fabia Rally2 evo +3:49.3
10. Sesks / Francis, Skoda Fabia Rally2 Kit +5:15.5

Wichtigste Ausfälle u.a: Ricardo Teodosio, Ken Torn, Paulo Nobre, Ruben Rodrigues, Roberto Dapra, Patrik Herczig, Ghjuvanni Rossi, Manuel Osorio, Daniel Nunes

Bestzeiten: Moura – 4, Tempestini – 2, Llarena – 2, Wagner - 2, Rodrigues – 1, Battistolli – 1, Kern - 1

Die Rallye Europameisterschaft wird von 12.-14. Mai 2022 mit der 46. Rally Islas Canarias fortgesetzt.

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