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ORM LAVANTTAL RALLYE,11. / 12. APRIL 2014:

 

Vorschau Lavanttal Rallye 2014: 122 Teams aus 10 Nationen!

Auf Titelträger Raimund Baumschlager wartet die härteste Konkurrenz seit langem / Titelverteidiger Michael Böhm in Division II unter Druck / Duell der Champions in der Historischen Staatsmeisterschaft / 122 Teams aus 10 Nationen am Start / Auftakt des Opel Corsa OPC Rallye Cup im Lavanttal / Citroën Racing Trophy zu Gast in Österreich.

Fotos: Harald Illmer, Daniel Fessl, Axel Kindermann

Bereits zum 38. Mal wird der Kärntner Klassiker am 11. und 12. April im Lavanttal ausgetragen. Rund um Wolfsberg stehen die bekannten selektiven Sonderprüfungen auf dem Programm. Insgesamt werden zwölf Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 176,34 Kilometer befahren.

Bemerkenswerte 122 Teams aus 10 Nationen haben ihre Nennung für die Lavanttal Rallye 2014 powered by car4you abgegeben, allen voran eine wahre Armada an Top-Boliden, die um den Sieg beim dritten Lauf zur Österr. Rallye Staatsmeisterschaft kämpfen werden.

Division I: Massenspektakel im Lavanttal!

Auf Titelträger Raimund Baumschlager wartet die härteste Konkurrenz seit langem!

Raimund Baumschlager ist es mittlerweile gewöhnt, derjenige zu sein, auf den sich die Verfolgerschaft fokussiert. Nach elf Staatsmeistertiteln strapaziert dieser Umstand sein Nervenkostüm aber auch vor der Lavanttal-Rallye nicht, wenngleich seit dem letzten Lauf vor drei Wochen in Leutschach durch einen bärenstarken Auftritt von Gerwald Grössing das Kräfteverhältnis zumindest korrigiert wurde. Baumschlager: „Die Rebenland-Rallye hat gezeigt, dass ich nicht automatisch als alleiniger Siegertipp gelten kann. Die Konkurrenz wird immer stärker, was für die Meisterschaft und den Rallyesport in Österreich nur gut sein kann. Nichtsdestotrotz will ich die Lavanttal-Rallye heuer natürlich gewinnen. Nachdem ich letztes Jahr nur den zweiten Platz erreicht habe, gibt’s da noch ein bissel eine offenen Rechnung zu begleichen.“

Was schwer genug werden dürfte, stehen doch neben Baumschlagers Skoda Fabia S2000 noch weitere acht S2000-Boliden sowie Grössings Ford Fiesta R5 am Start. Auch Claudio De Cecco (Peugeot 208 T16 R5) hat eine Nennung abgegeben.

Gerwald Grössing, der zuletzt in Leutschach bis zu seinem Reifenschaden und anschließenden Unfall geführt hat, ist mit Optimismus vollgepumpt: „Für mich ist die Lavanttal-Rallye sehr wichtig. Weil im Rebenland habe ich gesehen, dass wir mit unseren Ford Fiesta R5 gegen Raimund Baumschlager erstmals mit gleichen Waffen kämpfen können. Nur um den Unterschied deutlich zu machen, den Rundkurs Eitweg bin ich um 26 Sekunden(!) schneller gefahren als ein Jahr vorher im Mitsubishi R4. Mir tut vom Unfall in Leutschach zwar noch einiges weh, aber trotzdem glaube ich, wir und auch Hermann Neubauer werden Baumschlager in Wolfsberg schwer ins Schwitzen bringen.“

Der von Grössing angesprochene Hermann Neubauer hatte in der Südsteiermark zwar nur einen Kurzauftritt, dieser brachte aber wenigstens eine positive Erkenntnis: „Der Beginn bei der Rebenland-Rallye mit der Bestzeit auf der ersten Sonderprüfung hat gezeigt, dass wir mit dem Ford Fiesta S2000 schnell sind. Dass es dann ein technisches Gebrechen gegeben hat, ist Pech. Aber trotzdem stimmt mich das alles sehr positiv. Ich denke, wenn alles passt, dass ich in Kärnten mit Grössing und Baumschlager um den Sieg mitfahren kann.“

Mario Saibel fuhr im Skoda Fabia S2000 zuletzt aufs Podest, war aber trotzdem grüblerisch: „Der dritte Platz im Rebenland schmeichelt ein wenig. Denn ich war mit der Performance eigentlich gar nicht zufrieden. Weder meine Leistung noch die vom Auto hat wirklich gepasst. Jetzt haben wir am Setup was geändert, und damit sollten wir im Lavanttal etwas besser mit der Spitze mithalten können.“

Der erfreuliche Überraschungsgast im Lavanttal heißt Hannes Danzinger. Der schnelle Niederösterreicher, der zuletzt im Oktober 2013 beim ERC-Lauf in San Remo im Einsatz war, steht erstmals in seiner Karriere mit einem Peugeot 207 S2000 aus dem Hause Stohl Racing am Start. „Dank Waldemar Benedikt und der Firma Wiesbauer ist dieser vorerst einmalige Auftritt in so einem Auto für mich möglich“, freut sich Danzinger. An seiner Seite hat er ebenfalls prominente Unterstützung – Barbara Watzl, die Copilotin von Andreas Aigner.

Gespannt darf man auch auf Chris Brugger sein. Der erst 18 Jahre junge Salzburger lag im Rebenland zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Gesamtplatz, ehe ein Missgeschick seinen Skoda Fabia S2000 und ihn kurz vor Schluss aus dem Bewerb warf. Brugger sieht sowohl seine Performance als auch den Ausfall realistisch: „Der kurzfristige zweite Platz war auch glücklich, weil viele vor mir ausgefallen sind, aber ich habe doch gesehen wie nahe Glück und Pech beieinander liegen. Im Lavanttal zählt für mich in erster Linie die Zielankunft. Ich habe noch viel zu lernen. Wichtig ist es jetzt einmal, den Ausritt aus dem Kopf und wieder Vertrauen in die Geschwindigkeit zu bekommen.“

Neben Routinier Walter Mayer, der wieder mit seinem Peugeot 207 S2000 ins Rennen geht, versprühen auch die beiden Tschechen Jiri Tosovsky und Robert Adolf sowie der Russe Dmitry Biryukov mit ihren Skoda Fabias S2000-Power im Lavanttal. Andere Power, nämlich Lady-Power, darf man wieder von der schnellen Slowenin Asja Zupanc (Mitsubishi Evo IX) erwarten.

Abseits der S2000-Boliden ist spätestens seit der Rebenland-Rallye Manuel Kössler der Star. Der Deutsche holte mit seinem Subaru Impreza R4 sensationell Platz zwei und ist auch für Wolfsberg hochmotiviert. „Das war ein unglaubliches Gefühl. Aber jetzt kommt eine neue Aufgabe, und ich werde versuchen, auch hier das Beste abzurufen.Vielleicht können wir wieder den einen oder anderen ärgern.“ Kössler fährt mit Blickrichtung Mitropacup und ist als Deutscher nicht für die österreichische Meisterschaft punkteberechtigt. Dasselbe gilt für Kösslers deutsche Pendants Hermann Gassner (Mitsubishi Evo X), Robert Pritzl und Sandro Wallenwein (beide Subaru Impreza R4) sowie den Russen Viacheslav Chulyukanov (Mitsubishi Evo IX).

Aus österreichischer Sicht versuchen in der Division I noch die Kärntner Andreas Mörtl (Mitsubishi Evo IX R4) und Norbert Liebert (Mitsubishi Evo IX) sowie der Oberösterreicher Peter Ölsinger (Mitsubishi Evo X) und der Tiroler Günter Karbun (Mitsubishi Evo IX) ihr Glück.

Nicht für Division I gewertet, aber trotzdem jedes Jahr eine Lavanttaler Attraktion ist der Kärntner Alfred Kramer, der auch heuer wieder mit einem Mitsubishi Evo VI versuchen will, mit Österreichs Elite mitzuhalten. Kramer fährt mit slowenischer Lizenz in der Klasse RC16, ist aber nicht für die österreichische Meisterschaft punkteberechtigt.

Punktestand in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, Division I:

Division II: Michael Böhm unter Anspannung

In der Division II steht Staatsmeister Michael Böhm nach seinem Unfall im Rebenland unter Anspannung:

„Das war leider ein Blackout von mir. Aber fürs Lavanttal sind wir wieder gerüstet. Dort habe ich mich immer wohl gefühlt. Ich habe gehört, dass einige Prüfungen umgedreht werden, das macht die Rallye noch reizvoller.“

Als Böhms härtester Gegner gilt nicht der in der Meisterschaft etwas überraschend führende Ungar Kristof Klausz, sondern eher der zuletzt siegreiche Slowene Aleks Humar (Renault Clio). Auch dessen Landsmann Rok Turk (Peugeot 208) oder der Italiener Bernd Zanon (Renault Clio) sind nicht zu unterschätzen.

Zuletzt hat auch der Burgenländer Andreas Kainer überraschend aufgezeigt. Mit seiner routinierten Copilotin Elke Aigner holte der Opel-Corsa-OPC-Pilot den unglaublichen siebenten Platz in der Gesamtwertung der Rebenland-Rallye. Und das bei seinem erst fünften Start. „Dieser Topten-Platz war mein bisheriges Karriere-Highlight. Im Lavanttal wird es aber ungleich schwieriger werden. Dass wir damit im Opel-Cup vor dem regierenden Meister Daniel Wollinger gelegen sind, ist erfreulich und setzt uns auch einem gewissen Druck aus. Aber ich denke, damit können wir gut umgehen.“ Aus dem Opel-Lager ist vor allem auch mit Christoph Leitgeb zu rechnen. In seiner Heimat ist der Kärntner immer zusätzlich motiviert.

Der steirische Opel-Cup-Meister Daniel Wollinger sattelt im Lavanttal um und könnte damit sogar um den Sieg mitreden: „Ich bin erstmals mit einem Opel Adam am Start, wechsle also in ein stärkeres Auto. Die Freude darauf ist riesengroß. Ich bin schon sehr gespannt auf meinen Auftritt.“

Gespannt darf man auch sein, wie sich der im Lavanttal am Start stehende Deutsche Citroen-Cup auf das Gesamtergebnis in der Division II auswirken wird. Wenngleich die deutschen Starter nicht für die ÖRM punkteberechtigt sind, in der Siegerliste könnten sie mit ihren elf bulligen Citroen DS3 einiges durcheinanderwirbeln. Nach der Rallye Saar-Pfalz im März ist die Lavanttal-Rallye der einzige Auslandsstart in diesem Cup, der insgesamt sechs Läufe umfasst.

Punktestand in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, Division II:

Vorschau Rallye-Pokal der OSK:

Auch in den drei Divisionen des Rallye-Pokals der OSK wird in Wolfsberg kräftig Gas gegeben. In der Division P1 hat Alfred Leitner (Peugeot 206) sogar die Chance auf die Führung in der Gesamtwertung. Darauf lauern auch der Kroate Tomas Hrvatin (Renault Clio) sowie der Tscheche Jakub Voldrich (Peugeot 206).

In der Division P2 versucht der Kärntner Robert Surtmann (Mitsubishi Evo VI) seine Spitzenposition zu verteidigen. Harte Konkurrenz findet er im Oberösterreicher Robert Zitta (Subaru) und Horst Stürmer (Audi Quattro) sowie den Steirer Walter Pfeffer (Mitsubishi Evo VIII) und den Kärntner Hannes Pink (Lancia).

Die Division P3 ist besonders für den Niederösterreicher Martin Jakubowics interessant. Der Renault-Clio-Pilot könnte mit einem Sieg in der Gesamtwertung davonziehen. Durchsetzen muss er sich im Lavanttal aber unter anderem gegen die Österreicher Rene Thiede (Peugeot 306), Erich Krautberger (BMW 325i) oder Günther Joham (BMW 325i).

Punktestand im Rallye-Pokal der OSK, Division P1:

Punktestand im Rallye-Pokal der OSK, Division P2:

Punktestand im Rallye-Pokal der OSK, Division P3:

Vorschau Historische Staatsmeisterschaft und Historischer Rallye-Pokal:

In der Historischen Staatsmeisterschaft kommt es im Lavanttal zum Kampf der Meister. Im Porsche-Duell trifft der Ex Kris Rosenberger auf den jetzigen Champion Johannes Huber.

Rosenberger: „Das Rollout mit meinem neuen Porsche im Rebenland war mit dem Sieg absolut zufriedenstellend. Jetzt kommt im Lavanttal mit Johannes Huber der regierende Staatsmeister als Gegner. Auf dieses Aufeinandertreffen freue ich mich natürlich ganz besonders, das wird auch für die Zuschauer sicherlich ein Spektakel.“ Huber, der mit Beppo Harrachs Copiloten Leopold Welsersheimb ins Rennen geht, sieht Rosenberger dabei im Vorteil. „Er ist sicher der bessere Fahrer als ich. Aber trotzdem muss er erst einmal ins Ziel kommen. Ich werde mich der Herausforderung sicher stellen.“ In Lauerstellung befindet sich mit Willi Rabl ein dritter Porsche-Pilot.

In der Division 1 des Historischen Rallye-Pokals versucht der Niederösterreicher Gerhard Openauer (Ford Escort RS 2000) sein Glück, in der Division 2 ist der Kärntner Spitzenreiter Dieter Bardel ((BMW 318iS) Favorit.

Punktestand in der Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft:

Punktestand im Historischen Rallye-Pokal, Division I:

Punktestand im Historischen Rallye-Pokal, Division II:

Auftakt des Opel Corsa OPC Rallye Cup im Lavanttal:

Start der dritten Saison des Opel Corsa OPC Rallye Cup / Anzahl der Teams hat sich verdoppel. Das Opel Corsa OPC Rallye Cup Package / Österreichpremiere mit einem Opel ADAM R2.

2012 hat Opel Austria gemeinsam mit Willi Stengg den Opel Corsa OPC Rallye Cup ins Leben gerufen und einen fulminanten Start hingelegt. „Ich bin beeindruckt, wie gut sich der Cup entwickelt hat. Mit dem Corsa OPC Rallye Cup wollten wir Teams ermöglichen, mit einem kleinen Budget an attraktiven Rallyes teilzunehmen“, so Alexander Struckl, Geschäftsführer General Motors Austria GmbH. Der große Anklang bei Aktiven, Rallye-Begeisterten und den Teams bestätigten die Organisatoren darin, den Opel Corsa OPC Rallye Cup im heurigen Jahr fortzusetzen. „Mit großer Vorfreude sehe ich der dritten Saison entgegen. Die Teamanzahl hat sich seit Beginn verdoppelt – das ist sensationell. Toll finde ich auch, dass wir heuer unter anderem ein reines Frauenteam dabei haben“, so Willi Stengg.

Mit der Lavanttal Rallye fällt der Startschuss in die neue Saison des Opel Corsa OPC Rallye Cups. Auf 12 Sonderprüfungen rund um Wolfsberg werden die Teams des Cups ihre Leistung abrufen und versuchen, ihre ambitionierten Ziele zu erreichen. Letztes Jahr erreichten Daniel Wollinger und Christoph Leitgeb den 4. sowie 5. Platz in der Division II, welches eine sensationelle Leistung war.

Alle Rallye-Begeisterten dürfen sich auf ein spannendes, aufregendes und spektakuläres drittes Jahr im Opel Corsa OPC Rallye Cup freuen. Schon kurz nach Bekanntmachung des Cups 2014 stand für viele Teams fest, dass sie auch heuer wieder dabei sein wollen. „Am Opel Corsa OPC Rallye Cup reizt mich der Fight mit den gleichen Fahrzeugen. Es zählt nur die Leistungen der Teams. Die professionelle Infrastruktur, Vermarktung und natürlich das Preisgeld sind weitere Gründe, warum ich wieder beim Cup 2014 mitfahre“, so Gerhard Aigner.

Der Opel Corsa OPC Rallye Cup startete 2012 mit sechs Teams. Innerhalb von zwei Jahren etablierte sich der Rallye-Markenpokal in der österreichischen Rallyelandschaft und kann 2014 eine doppelt so hohe Teamanzahl verzeichnen. Alle Teams der letzten Saison werden auch heuer wieder im Cup teilnehmen. Außerdem freut sich der Opel Corsa OPC Rallye Cup über drei neue Teams, welche die bereits etablierten Fahrer herausfordern werden. „Die steigende Teamanzahl ist für uns ein Zeichen, dass unser Angebot stimmt und die Marke Opel auch im Rallye-Bereich viele Fans hat“, so Alexander Struckl, Geschäftsführer General Motors Austria GmbH.

Außerhalb des Cups wird Daniel Wollinger mit einem Opel ADM R2 Werksauto frischen Wind in die 2-WD Staatsmeisterschaft bringen. Unterstützt wird er dabei von Opel Österreich. „Durch seine sensationelle Leistungen in den ersten beiden Jahren des Opel Corsa OPC Rallye Cups hat er sich dies mehr als verdient“, so Willi Stengg.

Citroën Racing Trophy zu Gast in Österreich:

Bei der Lavanttal-Rallye startet die Citroën Racing Trophy zu ihrem einzigen Auslandslauf und präsentiert sich auf österreichischem Boden als ideale Einstiegsplattform in den Rallyesport. Neben den Citroën DS3 der Division RC5 werden in diesem Jahr auch Citroën DS3 in der Division RC3 an den Start gehen und in einer eigenen Wertung gegeneinander antreten.

Auch dieses Jahr unterstützt die Autohaus Pirker GmbH & Co. KG die Veranstaltung und freut sich darauf, allen Interessierten im Firmensitz, Ziegelleistr. 6 in 9400 Wolfsberg, die neuesten Citroen-Modelle zu zeigen.

Der Terminkalender der Citroën Racing Trophy gestaltet sich mit sechs bundesweiten Veranstaltungen in sieben Monaten überaus Teilnehmer-freundlich und wird dabei mit einem Start bei der Lavanttal-Rallye in Österreich sowie im WRC-Feld der ADAC Rallye Deutschland noch internationaler als im Vorjahr.

Weiterhin gilt auch für 2014, dass jeder Fahrer, der sich in eine nationale Citroën Racing Trophy einschreibt, start- und preisgeldberechtigt ist in allen Ländern, in denen eine Citroën Racing Trophy ausgeschrieben wird. Kein anderer Markenpokal bietet derzeit eine vergleichbare Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene zu messen.

Nachwuchstalente greifen ebenso ins Citroën-Lenkrad wie erfahrene Piloten, Damenteams oder echte Breitensportler. Wer sich durchsetzt, wird belohnt: Bei den einzelnen Wertungsläufen werden erneut Geldpreise ausgeschüttet. Auf die Gesamtsieger beider Divisionen der Citroën Racing Trophy wartet am Jahresende ein Einsatz bei der Rallye du Var, ein Lauf zur französischen Rallye-Meisterschaft.

Die Auftaktveranstaltung zur Trophy stand Anfang März auf dem Programm. Insgesamt 13 Teams gingen an der Start der ADAC Saarland-Pfalz Rallye rund um die Stadt St. Wendel. Nach rund 162 Wertungsprüfungskilometern standen Christian Riedemann/Lara Vanneste in der Divison RC3 ganz oben auf dem Treppchen. In der seriennahen Division RC5 hießen die Sieger Philipp Knof/Anne Katharina Stein.

122 Teams aus 10 Nationen haben ihre Nennung abgegeben!

Insgesamt haben 122 Teams aus 10 Nationen ihre Nennung für die Lavanttal Rallye 2014 powered by car4you abgegeben. 51 heimischen Mannschaften stehen heuer 71 ausländische Teams gegenüber. Darunter befinden sich elf nationale Prioritätsfahrer, die um Punkte kämpfen.

Im letzten Jahr waren es 99 Teams, die ihre Bereitschaft bekundet haben, im Lavanttal an den Start zu gehen. Heuer sind es erfreulicherweise 122 Teams, die um jeweilige Meisterschaftspunkte kämpfen wollen. Diese eklatante Steigerung muss in Zeiten wie diesen, als sehr positiv angesehen werden und zeigen, dass sich der Rallyesport in Österreich, nach der Jänner- und der Rebenland Rallye, nun auch in Kärnten sehr attraktiv präsentiert.

Der Motorsportclub Wolfsberg (MSC Wolfsberg) ist auch heuer wieder für die Ausrichtung der Lavanttal Rallye verantwortlich. Dieser Klassiker wird in wenigen Tagen bereits zum 38. Mal durchgeführt. Damit ist diese Veranstaltung jene Rallye, die innerhalb aller Veranstalter von heimischen Meisterschaftsläufen mit der längsten Tradition aufwarten kann.

Diese Tatsache möchte der MSC Wolfsberg auch zukünftig weiter pflegen, wenngleich auch die Durchführung so einer Großveranstaltung durch die derzeitige wirtschaftliche Situation nicht leichter geworden ist. Erfreulich daher, dass car4you als Partner auch heuer weiter zur Verfügung steht.

Sportlich kann man eine hochstehende Veranstaltung erwarten. Die heimische Rallyespitze hat enorm aufgerüstet und wird sich in Kärnten, sowie vor kurzem im steirischen Rebenland eine spannende und aufregende Auseinandersetzung liefern. Die Lavanttal Rallye zählt als dritter Lauf zur heimischen Meisterschaft . Hier geht es um ÖM-Punkte in den Divisionen I und II, sowie im OSK Rallye Pokal der Divisionen P1-P3. Darüber hinaus wird auch um die Historische Rallye-Staatsmeisterschaft und um den Historic Rallye Pokal der OSK gefahren.

Ihren ersten Meisterschaftslauf bestreiten im Lavanttal, fast schon traditionell, die Rallyecracks aus Slowenien die mit einer starken Abordnung nach Kärnten kommen. Der heimische Opel Corsa OPC Cup feiert ebenfalls seine Saisonpremiere. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass die deutsche Citroen Trophy ihren zweiten Lauf in Wolfsberg als Auslandsstart berücksichtigt hat. Weitere internationale Starter aus unseren Nachbarländern bewerben sich im Mitropacup, der bisher jedoch zum Zeitpunkt der Lavanttal Rallye noch keine offizielle Genehmigung durch eine ASN der FIA erfahren hat.

Land und Gemeinden sind wieder wichtige Partner:

Auch bei der 38. Auflage der Lavanttal 2014, powered by car4you, werden das Land Kärnten mit seinem Tourismusverband und einige wichtige Gemeinden des Lavanttals sehr aktiv beim Ablauf der Veranstaltung, die vom 11. bis 12. April 2014 stattfindet, vertreten sein.

Für diesen Einsatz gebührt den Gemeinden, vertreten durch deren Bürgermeister, von Seiten der Organisationsleitung des Events besonderer Dank und Anerkennung. Federführend ist hier besonders die Stadtgemeinde Wolfsberg mit ihrem Bürgermeister Hans Peter Schlagholz. Weitere wichtige Aspekte für die Veranstaltung setzen die nachstehenden Partner: Stadtgemeinde St. Andrä - Bürgermeister Peter Stauber, Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud - Bürgermeister Günther Vallant, Stadtgemeinde Bad St. Leonhard - Bürgermeister Simon Maier

Die Gemeinden sind für die Veranstalter des Events wichtige Partner. Dies trifft in besonderem Maß auf diverse Sicherheitspunkte zu. So werden mit Hilfe der ansässigen Feuerwehren auch die verschiedenen Zuschauerzonen abgesichert, Parkplätze überwacht und Verkehrsströme geleitet. Einen ganz wesentlicher Punkt stellt die Verköstigung der vielen Rallyefans dar. So werden in den Zuschauerzonen zahlreiche Stände aufgestellt, die vom Essen bis zu den Getränken alles zur Verfügung haben, um den Fans den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Besonderer Dank gilt dem Land Kärnten mit Landeshauptmann Peter Kaiser an der Spitze, der auch für den Kärnten Sport verantwortlich zeichnet.

Hautnahe Rallye-Action dank Kiwanis:

Der Kärntner Charity-Klub bietet zu Gunsten eines guten Zwecks auch heuer spektakuläre Mitfahrgelegenheiten im Rahmen der Lavanttal-Rallye / Mit einem Weltmeister und drei legendären Fahrzeugen.

Mit einer Aufsehen erregenden Aktion setzte der Charity-Klub Kiwanis letztes Jahr der Lavanttal-Rallye in Wolfsberg die Krone auf. DI Hannes Primus, seines Zeichens Organisationschef des Klubs, der bedürftige Kinder im Raum Wolfsberg unterstützt, holte Weltmeister Walter Röhrl nach Kärnten, und dieser sorgte durch Mitfahrgelegenheiten im Audi Sport Quattro S1 für jede Menge karitatives Kleingeld. Solch exklusive „Taxifahrten“ wird es auch heuer im Zuge der Lavanttal-Rallye, die am 11./12. April stattfindet, geben. Wenngleich Walter Röhrl diesmal nicht zugegen ist. Hannes Primus erklärt: „Er hätte sich gerne wieder in den Dienst der guten Sache gestellt, aber ein wichtiger Termin für Porsche ist ihm leider dazwischen gekommen.“ Doch Kiwanis mischt trotzdem auch heuer kräftig beim dritten Rallye-Staatsmeisterschaftslauf mit. Kurzum: Der schwedische Weltmeister Stig Blomqvist gibt in einem nagelneu aufgebauten Gruppe A Werks-Audi 200 Quattro Gas, der Deutsche Unternehmer Michael Stotschek lädt interessierte Rallye-Fans in einen Renault Alpine 110 und der Deutsche Fred Walter in einen originalen Gruppe-B-Safari-Boliden Nissan 240 RS ein.

Geschnürt hat Kiwanis-Chef Primus dieses sensationelle Paket dank der Mithilfe von Wolf-Dieter Ihle, der schon 2013 einen Audi Quattro aus seiner privaten Sammlung für Röhrls „gute Fahrten“ zur Verfügung gestellt hatte. Der deutsche Pilot, der heuer auch die Jänner-Rallye in Freistadt bestritten hat, ließ seine guten Kontakte spielen und gewann Stig Blomqvist für den guten Zweck. Der Audi 200 Quattro, den der Rallye-Weltmeister 1984 und Vizechampion 1985 in Wolfsberg lenken wird, ist ein originales Werksauto der Gruppe A aus dem Jahre1987 und ist das ehemalige Einsatzauto von Weltmeister Hannu Mikkola, der damit u. a. einen dritten Platz bei der Akropolis-Rallye holte. Später fuhr dieser 200er-Turbo unter der Flagge des österreichischen Teams MIG Linz von Georg Fischer/Thomas Zeltner in der ÖM, EM und WM. 1988 gab es bei den WM-Läufen Olympus, Portugal und Argentinien jeweils vierte Plätze. Bei der Schweden-Rallye 1989 pilotierte Stig Blomqvist das Gefährt auf Rang 5. Im Jahr 1982 fuhr auch Raphael Sperrer mit diesem Auto zwei Rallyes in Afrika. 2007 ging der Quattro an einen Sammler in Bayern, der ihn im Vorjahr an Wolf-Dieter Ihle verkaufte. Nach diesem aufregenden Leben mit Rallyes auf vier Kontinenten in neun Jahren wird der neu getunte Fünfzylinder seine ersten Meter im Rallyetempo wieder bei der Lavanttal-Rallye 2014 zurücklegen. Stig Blomqvist wird damit nicht nur als Vorausauto am Start sein, sondern auch drei Stunden hindurch Mitfahrgelegenheiten am Samstag (12. April) auf dem Rundkurs Eitweg anbieten.

Dasselbe gilt auch für die beiden deutschen Piloten mit ihren Boliden, die Wolf-Dieter Ihle mit ins Lavanttal bringen wird. Michael Stoschek,ist der Chef des Automobilzuliefer-Familienunternehmens„brose“, das weltweit rund 21.000 Mitarbeiter beschäftigt. Stoschek bringt einen legendären Renault Alpine 110 mit, eine absolute Rallye-Ikone der 70er-Jahre also. Und Fred Walter lockt mitfahrfreudige Fans in einen 1983er-Nissan 240 RS, von dem nur 200 Stück gebaut wurden, und der u. a. Siege bei der Himalaya-Rallye in Indien in den Jahren 1983 und 1984 auf dem Buckel hat.

Kiwanis-Organisationsleiter DI Hannes Primus freut sich: „Dank der Unterstützung von Wolf-Dieter Ihle können wir die erfolgreiche Aktion des Vorjahres heuer fortsetzen. Ein Porsche 911 von Johannes Huber, der im Fall des Falles als Ersatzfahrzeug für Blomqvist dient, wird ebenfalls bereit stehen. Außerdem wird es am Samstag auf dem Rundkurs Eitweg auch ein Wiedersehen zwischen dem 200er-Quattro mit seinem ehemaligenPiloten, dem mehrfachen Staatsmeister Raphael Sperrer, sowie dem Fahrer des damaligen Schwesternautos, Ernst Harrach, samt Demonstrationsrunden geben.

Interessenten an Mitfahrten in einem der Fahrzeuge können sich unter der Telefonnummer 0664/318 22 20 informieren und anmelden. Der Reinerlös dieser Aktion - eine Fahrt wird ab 250 Euro angeboten - kommt wieder ausschließlich karitativen Zwecken im Lavanttal zugute.

Technische Daten der Lavanttal Rallye 2014:

Gesamtlänge: 385,20 Kilometer
Sonderprüfungen: 12
Länge der SP:
176,34 Kilometer
Beschaffenheit: 88 % Asphalt / 12 % Schotter

Downloads / Links:

Alle Informationen zur Lavanttal Rallye 2014 finden Sie auf der von IR7.at betreuten Veranstaltungswebseite unter: www.lavanttal-rallye.at

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Rückblick Fotos 2013 - IR7.at: Fotos: © Harald Illmer, IR7.at
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