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ERC RALLYE LIEPAJA 2019

 

ERC Rallye Liepaja 2019 - Tag 2: Oliver Solberg triumphiert in beeindruckener Manier!

Oliver Solberg triumphiert in beeindruckender Manier beim dritten ERC-Lauf der Saison 2019 und holt sich den Sieg im VW Polo GTI R5 vor Alexey Lukyanuk (Citroen C3 R5) und Martins Sesks (Skoda Fabia R5). Marijan Griebel belegt im BRR Skoda Fabia R5 P7.

Fotos: fiaerc.com / Gregory Lenormand / Alexandre Guillaumot  / DPPI

Acht weitere Sonderprüfungen über knapp 106 km standen am Schlusstag rund um das Rallyezentrum in Liepaja auf dem Programm.

Der packende Zweikampf um die Führung an der Spitze des Feldes zwischen Oliver Solberg und Alexey Lukyanuk sorgte auch am Sonntag für viel Aufsehen – Solberg startete in den Sonntag, wie er den Samstag beendete – mit einer weiteren Bestzeit vor Lukyanuk und Sesks.

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Norbert Herczig erföffnete am Finaltag als erstes Fahrzeug auf der Piste die Sonderprüfungen – Als „Strassenfeger“ war Herczig chancenlos gegen die später startende Konkurrenz. Marijan Griebel nutze seine perfekte Startposition am Sonntag und verbesserte sich bereits in der kurzen Auftaktprüfung um drei Plätze in der Gesamtwertung.

Nach den neuen Prüfungen am Vortag rund um Talsi standen am Sonntag die Klassiker der Rallye Liepaja an. Auch das Wetter zeigte sich zum sommerlichen warmen Vortag nun deutlich kühler und teils stark bewölkt. Eines blieb jedoch gleich – der absolute Highspeed-Charakter der Sonderprüfungen.

Mit knapp 18 km präsentierte sich SP 7 als längste Prüfung des Tages – Oliver Solberg setzte abermals eine klare Bestzeit vor seinem Kontrahenten

Nach den Unfällen und zwei 0ern in der Meisterschaftswertung auf den Azoren und Gran Canaria haderte Alexey Lukyanuk mit der Anweisung seines Teams die Prioritäten auf eine Zielankunft zu legen.

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Nach der schnellsten Zeit in SP acht konnte Oliver Solberg den Vorsprung auf den Zweitplatzierten Alexey Lukyanuk erstmals über die 20s Marke vergrössern – eine Vorentscheidung im Kampf um den Sieg schien gefallen. Lukyanuk konnte auf der folgenden SP den Rückstand zwar wieder um 1.1s verringern, nachdem der Führende bei einem Verbremser etwas Zeit einbüßte – den mittäglichen Service in Liepaja erreichte der junge Norweger dennoch mit dem nun bereits komfortablen Vorsprung von 19.1s bei noch vier verbliebenen zu fahrenden Wertungsabschnitten am Nachmittag.

Hinter Solberg und Lukyanuk festigte Martins Sesks seine dritte Position (+45.9) vor seinen Skoda-Markenkollegen Chris Ingram und Lukasz Habaj.

Marijan Griebel verbesserte sich auf der Vormittagsschleife von P12 bis zum mittäglichen Service auf den 8. Gesamtrang. Norbert Herczig hingegen konnte bedingt durch seine Startposition seinen Kontrahenten nichts entgegensetzen. Der Ungar rutschte auf P12 ab. Albert von Thurn und Taxis setzte seine Premierenfahrt im VW Polo GTI R5 auf P17 fort.

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Die vier verbliebenen Sonderprüfungen am Sonntag Nachmittag sollten die Entscheidung um den Sieg bei der Rallye Liepaja 2019 bringen. Einsetzender Regen sorgte zusätzlich für erschwerte Bedingungen. Oliver Solberg ließ sich davon nicht beirren und war auch auf drei der vier regennassen Sonderprüfungen am Sonntag Nachmittag nicht zu schlagen. Der 17 jährige Norweger holte sich den vielumjubelten Sieg beim dritten ERC-Saisonlauf mit 22.7s Vorsprung auf Alexey Lukyanuk. Auch Martins Sesks konnte seine Premiere im R5 Boliden mit dem dritten Gesamtrang krönen (+57.4). Chris Ingram, Lukasz Habaj und Filip Mares komplettierten die Top-6 im Ziel.

Marijan Griebel konnte sich am Sonntag Nachmittag noch auf den siebten Gesamtrang verbessern. Norbert Herczig beendete die Rallye Liepaja auf P14, Albert von Thurn und Taxis auf P18.

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Endstand nach 13 Sonderprüfungen:
01. Solberg / VW Polo GTI R5 1:40:31.9
02. Lukyanuk / Arnautov, Citroen C3 R5 +22.7
03. Sesks / Caune, Skoda Fabia R5 +57.4
04. Ingram / Whittock, Skoda Fabia R5 +1:16.8
05. Habaj / Dymurski, Skoda Fabia R5 +2:17.7
06. Mares / Hlousek, Skoda Fabia R5 +3:02.4
07. Griebel / Kopczyk, Skoda Fabia R5 +3:32.9
08. Arai / Minor, Citroen C3 R5 +3:36.5
09. Brynildsen / Menkerud, Skoda Fabia R5 +3:46.2
10. Adielsson / Johansson, Citroen C3 R5 +4:12.6
14. Herczig / Ferencz, VW Polo GTI R5 +5:14.1
17. von Thurn u. Taxis / Ettel, VW Polo GTI R5 +8:12.2

Wichtigste Ausfälle: Artur Muradian, Sergei Remennik, Gregoire Munster, Erik Cais, Dominik Broz, Egidijus Valeisa, Dmitry Feofanov

Bestzeiten: Solberg – 10, Lukyanuk - 3

Die Rallye Europameisterschaft wird 28.-30. Juni mit der Rallye Polen fortgesetzt.

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ERC Rallye Liepaja – Tag 1: Oliver Solberg stürmt an die Spitze!

Mit einer Glanz-Vorstellung setzte sich Youngster Oliver Solberg in beeindruckender Manier im VW Polo GTI R5 an die Spitze. Alexey Lukyanuk und Martins Sesks komplettieren das Podium nach dem ersten Tag in Lettland.

Fotos: fiaerc.com / Gregory Lenormand / Alexandre Guillaumot  / DPPI

In den letzten Jahren bildete die Rallye Liepaja mit ihren spektakulären Highspeed-Schotterprüfungen das Saisonfinale in der ERC. Heuer ging der lettische ERC-Lauf erstmals im Früjahr über die Bühne.

Fünf Sonderprüfungen über knapp 100 km rund um Talsi – knapp 2 Stunden Fahrzeit entfernt vom Rallyezentrum in Liepaja - warteten am ersten Tag auf die Teams.

Oliver Solberg – der Sohn von Ex-Weltmeister Petter Solberg – beeindruckte im Qualifying am Freitag Nachmittag mit der Bestzeit im VW Polo GTI R5 vor Alexey Lukyanuk und Filip Mares.

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Solberg setzte seinen eindrucksvollen Speed auch auf der Auftaktsonderprüfung am Samstag Vormittag fort – der Norweger holte sich die erste Bestzeit klar vor dem jungen Letten Martinjs Seks und Chris Ingram. Alexey Lukyanuk verlor in SP 1 acht Sekunden auf die Bestzeit von Solberg und belegte den vierten Rang. Die Startposition sollte auf den losen Schotterprüfungen natürlich wieder ihre Rolle spielen – dies spürte auch Marijan Griebel. Der Deutsche büßte 24.3s in der Auftaktprüfung ein.

Alexey Lukyanuk zog das Tempo in der zweiten Sonderprüfung merklich an – abermals musste sich der Russe jedoch Oliver Solberg geschlagen geben, welcher mit seiner zweiten Bestzeit seine Gesamtführung weiter ausbaute. Erst auf der mit knapp 28 km längsten Prüfung der ersten Schleife konnte der amtierende Europameister seine erste Bestzeit verbuchen.

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Vaidotas Žala konnte in SP 1 noch die sechstschnellste Zeit setzen, ein Ausritt in SP 3 kostete dem Skoda Piloten dann jedoch mehrere Minuten

Mit einem Vorsprung von 3.8s auf Alexey Lukyanuk erreichte Solberg den ersten Service in Talsi. Martinjs Selsks folgte auf dem dem dritten Zwischenrang (+8.2), vor Chris Ingram auf P4 (+17.0) und sensationelll Hiroki Arai, welcher mit Ilka Minor am heißen Sitz einen Citroen C3 R5 von Stohl Racing pilotiert.

Als schnellster der BRR-Piloten rangierte Norbert Herczig im VW Polo GTI R5 auf dem elften Zwischenrang nach SP 3 (+1:14.8), knapp vor Marijan Griebel im Skoda Fabia R5 auf P12 (+1:15.7). Albert von Thurn und Taxis / Bernhard Ettel rangierten beim ersten Einsatz im VW Polo GTI R5 nach SP 3 auf dem 18. Rang (+2:31.2).

Einzelne Abschnitte der Prüfungen der ersten Schleife wurden am Nachmittag ein zweites Mal befahren – teils tiefe Spurrinnen sorgten für schwierige Bedingungen auf den absoluten Highspeed Abschnitten.

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Norbert Herczig verbremste sich an einem Abzweig in SP 4 und musste reversieren. Der Ungar verlor dabei knapp 30s und somit einige Plätze in der Gesamtwertung. Und auch Herczigs Teamkollegen Albert von Thurn und Taxis rutschte in der vierten SP von der Strecke und verlor dabei knapp eine Minute.

Der spannende Zweikampf um die Führung zwischen Oliver Solberg und Alexey Lukyanuk ging auch in der vierten Prüfung weiter – Solberg sicherte sich die nächste Bestzeit – 3.6s vor dem russischen Citroen Piloten. Auf P3 etablierte sich mittlerweile mit Martins Sesks ein weiterer ERC-Junior.

Auch die finale Prüfung des ersten Tages sah denselben Sieger: Oliver Solberg krönte seine glanzvolle Vorstellung mit der Bestzeit auf der SP 5 und beendete den Tag als Gesamtführender mit einem Vorsprung von 9.7s auf Alexey Lukyanuk. Martins Sesks belegte am Samstag Abend den dritten Zwischenrang (+24.9s).

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Chris Ingram, der EM-Führende Lukasz Habaj und Filip Mares komplettierten die Top-6 nach dem ersten Tag.

Als Schnellster der BRR-Piloten belegte Norbert Herczig den zehnten Rang am. Herczig wird somit den zweiten Tag als erstes Fahrzeug auf der Piste in Angriff nehmen – ein deutlicher Nachteil wie sich bereits am Samstag herausstellte. Marijan Griebel beendete Tag 1 auf P12 (+2:20.6), Albert von Thurn und Taxis auf P18 (+4:17.9).

Nach einer Zeitstrafe von 1:10 Minuten (Zu spätes Passieren einer Zeitkontrolle) rutschten Hiroki Arai / Ilka Minor auf den achten Rang zurück.

Acht weitere Sonderprüfungen über knapp 106 km stehen am Sonntag auf dem Programm.

Stand nach dem 1. Tag:
01. Solberg / VW Polo GTI R5 48:13.2
02. Lukyanuk / Arnautov, Citroen C3 R5 +9.7
03. Sesks / Caune, Skoda Fabia R5 +24.9
04. Ingram / Whittock, Skoda Fabia R5 +36.5
05. Habaj / Dymurski, Skoda Fabia R5 +1:02.2
06. Mares / Hlousek, Skoda Fabia R5 +1:14.1
07. Tsouloftas / Chrysostomou, Skoda Fabia R5 +1:51.5
08. Arai / Minor, Citroen C3 R5 +2:00.2
09. Adielsson / Johansson, Citroen C3 R5 +2:06.0
10. Herczig / Ferencz, VW Polo GTI R5 +2:14.8
12. Griebel / Kopczyk, Skoda Fabia R5 +2:20.6
18. von Thurn u. Taxis / Ettel, VW Polo GTI R5 +4:17.9

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Weitere Informationen: www.lvrally.com

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